Römisches Ghetto

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Es gibt ein Viertel in Rom, das heute „Römisches Ghetto“ genannt wird, eigentlich müsste es jedoch „Jüdisches Ghetto“ nach den Menschen heißen, die hier im 16. Jahrhundert lebten. Das Ghetto wurde 1555 eingerichtet und die Juden Roms dazu gezwungen, dort hinzuziehen, obwohl sie eigentlich seit Jahrhunderten überall in der Stadt lebten. Die Stadt ließ Mauern um das Ghetto ziehen, die erst abgerissen wurden, nachdem das Ghetto offiziell im Jahr 1882 geschlossen wurde.

Trotz dieser unglücklichen Geschichte ist dieser Teil Roms heute ein beliebtes Touristenziel. Das ehemalige jüdische Ghetto ist noch immer ein zentraler Platz des jüdischen Lebens in Rom. Hier steht die Synagoge und man findet Restaurants, Märkte und Fleischereien mit koscheren Produkten. Wenn im Frühling die Artischocken reif sind, gibt es hier die berühmten römischen „carciofi alla giudia“, Artischocken nach jüdischer Zubereitungsweise.

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Adresse: Italien
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