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Papstwald und polnisches Denkmal

Der umfangreiche, 48.000 Quadratmeter große Papstwald mit seinen einheimischen Pflanzen wurde 1980 eingeweiht, kurz nachdem Papst Johannes Paul II Curitiba besucht hatte. Hier stehen auch das Denkmal der polnischen Einwanderer, eine Statue des Papstes und eine Gedenkstätte, die den berühmten, polnischen Mathematiker und Astronomen Nikolaus Kopernikus ehren soll.

In der Nähe des Denkmals befinden sich sieben polnische Häuser, die um 1878 zu Beginn der polnischen Kolonisation der Gegend erbaut und später im Papstwald wieder errichtet wurden. Besucher können die meisterhaften Gebäude bestaunen, die aufwändig aus Pinienstämmen erbaut wurden, um perfekt zusammenzupassen. Das auffälligste Haus wurde in eine Kapelle zu Ehren der Schwarzen Madonna von Czecstochowa, Schutzheilige von Polen, umgewandelt. In den anderen Häusern sieht man Möbel und Utensilien aus der Zeit der ersten Immigrantenwelle aus Polen in den späten 70er Jahren des 19. Jahrhunderts.