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Missing House

Die treffende Bezeichnung „Missing House“ passt zu der eindringlichen Gedenkstätte an all das, was im 2. Weltkrieg verloren ging. Es ist eine visuelle Metapher, die ihren Besuchern die Bedeutsamkeit bleibender Effekte von Kriegen deutlich machen soll. Das „Haus“ wurde bei den Bombenangriffen im Februar 1945 zerstört und ist heute nichts anderes als eine Lücke zwischen zwei Gebäuden, die einst zur blühenden Gemeinschaft zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Einwohnern gehörten.

Der französische Künstler Christian Boltanski schuf 1990 „ein Denkmal, das der Abwesenheit gewidmet ist“ . Die benachbarten Häuser sind heute mit Messingplaketten geschmückt, die die Namen der ehemaligen Bewohner des fehlenden Hauses tragen. Es ist ein bewegender Anblick, denn die Lücke ist eine stetige Erinnerung daran, was nach dem Krieg noch übrig blieb. Die Vielfalt unter den ehemaligen Bewohnern (sowohl ihrer Religionen als auch bei ihrem sozialen Status) zeigt, was das Nazi-Regime zerstörte.

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Jewish Heritage Rundgang durch Berlin

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Hören Sie von dem Schicksal der Berliner Juden auf diesem 4-stündigen Spaziergang. Mit einem sachkundigen Fremdenführer entdecken Sie das ...  Weitere Informationen

  • Ort: Berlin, Deutschland
  • Dauer: 4 Stunden
  • Sprache: Englisch
Ab 16,77 USD